4.2.1 Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

 

Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

 Dies bedeutet für uns, dass alle Kinder zentrale Elemnte der chrisltich-abendländischen Kultur erfahren, um eine von Nächstenliebe und gegenseitiger Wertschätzung getragene weltanschauliche Identität zu entwickeln.

 

Gefühle bestimmen maßgeblich unser Erleben und unser Verhalten. Aber der angemessene Umfang mit Gefühlen ist nicht selbstverständlich. Er setzt einen langwierigen und schwierigen Lernprozess voraus.

Wir Erwachsenen können Kindern dabei Hilfestellungen anbieten, in dem wir ihnen den Ausdruck von Gefühlen, Werten und den Umgang mit ihnen vorleben, wenn wir kindliche Gefühle ernst nehmen und ihnen angemessen begegnen.

Kindliche Gefühle sind häufig sehr intensiv und wechseln rasch. Vom Weinen bis zum Lachen, vom Gernhaben bis zum Verabscheuen und vom Liebkosen bis zum Schlagen bedarf es häufig nur eines Augenblicks. Selten versuchen sie ihre Gefühle zu verbergen. Intensive Gefühle wie Angst, Trauer und Wut nehmen völlig Besitz von Kindern und bestimmen maßgeblich ihr Verhalten.

Trotzdem herrschen in der Regel die positiven Gefühle bei Kindern vor und das ist gut so.  

 

Bereiche der emotionalen Erziehung:

  •  Rollenspiele aller Art
  • Geschichten und Bilderbücher
  • Spiele aller Art
  • Gespräche aller Art
  • Aufzeigen von Stärken und Schwächen
  • Gefühle erfahren, mitteilen und ausleben dürfen
  • Identifikation mit Vorbildern
  • Konfliktlösungsmodelle
  • Positive Verstärkung
  • Aufgaben übernehmen
  • Freundschaften knüpfen
  • Stärkung des Selbstbewusstseins, Selbstwertgefühls
  • Rücksichtnahme, Grenzen erkennen
  • gemeinsame Erlebnisse
  • erlernen von Umgangsregeln, andere annehmen
  • Meinungen äußern und akzeptieren, zuhören können
  • Verantwortung übernehmen, Hilfsbereitschaft
  • gemeinsame Vorbereitungen
  • gemeinsame Entscheidungen