4.2.5 Starke Kinder

 

Gesundheit 

Kindern soll vermittelt werden, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichend Ruhe und Stille zu achten. Sei sollen Hygiene- und Körperpflegemaßnahmen einüben sowie sich Verhaltensweisen zur Verhütung von Krankheiten aneignen, unbelastet mit ihrer Sexualität umgehen und sich mit Gefahren im Alltag, insbesondere im Straßenverkehr, verständig auseinanderzusetzen. Richtiges Verhalten bei Bränden und Unfällen ist mit ihnen zu üben.


Der Gesundheitserziehung kommt die Aufgabe zu, die Kinder zur Selbstverantwortung zu befähigen und ihnen damit zu Wohlbefinden und Selbstachtung zu verhelfen. Im Einzelnen bedeutet dies, dass die Erzieherin, wann immer es möglich ist, mit den Kindern gemeinsam das Essen einnimmt. Kochen, Backen, Geschirr spülen, Tischdienst machen, Spielmaterial reinigen macht den Kindern Spaß. Hier braucht es keiner großartigen Motivation. Sich handelnd und hantierend in die Tätigkeit der Erwachsenen einbringen ist der größte Wunsch der Kinder, da erfahren wir nur ganz selten Ablehnung.

Die Gesundheitserziehung liegt uns besonders am Herzen. Alles was der Gesunderhaltung dient wird besprochen oder in Aktivitäten in den verschiedenen Bereichen Kochen, Bewegen, Hygiene usw. deutlich gemacht. Zu dem Projekt gehört auch eine Zahnprophylaxe, Informationen über Sachbücher, Lieder, Erstellen von Collagen und anderes mehr. Wenn man Kindern schon bewusst macht, dass man auf seine Gesundheit Einfluss nehmen kann, leistet man einen Beitrag, der die Lebensqualität der Kinder steigern kann.

Der § 13 verpflichtet außerdem die Erzieher, bei den Kindern die Entwicklung einer Grundhaltung zu fördern, die ihrem körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Wohlbefinden dienlich ist. Alles was die Gesunderhaltung unterstützt wird besprochen oder in Aktivitäten in den verschiedenen Bereichen verdeutlicht. Zur Verhütung von Krankheiten wird das pädagogische Personal sich mit den Kindern bei jedem Wetter im Freien aufhalten und auf eine angemessene Kleidung achten. Gesundheitserziehung setzt sich fort in der Aufgabe, bei Kindern ein Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln, dazu gehört auch die Geschlechtsidentität.

Die ebenfalls in der Vorschrift geforderte Gefahrenprävention stellt eine Grundaufgabe jeder Einrichtung dar. Hierbei wird die Erzieherin situationsorientiert die Kinder auf aktuelle Risiken und Gefahren hinweisen.